Goldschmuck kaufen & verkaufen

Goldschmuck kaufen

Die Anlage von Geld in Edelmetall ist Vertrauenssache. Goldschmuck kaufen ist diesbezüglich keine Ausnahme. Daher versteht es sich quasi von selbst, dass ein Ankauf nur bei einem zertifizierten Händler erfolgen sollte. Beim Kauf von Privaten gilt daher das Gebot der besonderen Vorsicht.

Ist die Herkunft bekannt? Ist die Qualität oder die Echtheit des Schmuckes durch Zertifikate bestätigt? Gibt es eine Garantie für Verarbeitungsmängel? Bei Fachgeschäften Goldschmuck zu kaufen ist diesbezüglich risikolos, bei Freunden oder vielleicht am ausländischen Urlaubsstrand ist dies nicht immer der Fall. Und auch wenn der unter der Hand gehandelte Goldschmuck Echtheitsstempel aufweist, kann man nicht mit Sicherheit auf die Echtheit schließen. Denn diese könnten auch gefälscht sein. Daher gilt der Grundsatz: „Nur im Fachhandel Goldschmuck kaufen.“. Schließlich sind ausgebildete Fachmänner die einzigen, die mittels chemischer Analysen die Echtheit von Goldschmuck feststellen können und dem Käufer diesbezüglich Sicherheit bieten.

Goldschmuck kaufen – mehr als Vertrauenssache

Doch nicht nur die Echtheit des Goldschmuckes ist für den Käufer von Bedeutung. Neben der Reinheit des Goldes spielt auch der Verwendungszweck eine wesentliche Rolle. Soll der Ring oder die Kette ein Liebesbeweis sein, dann ist gegen eine persönliche Gravur nichts einzuwenden. Schließlich soll das Liebespfand dem zukünftigen Eigentümer für die Ewigkeit als Beweis der unendlichen Treue dienen. Wer es weniger romantisch angeht, legt beim Goldschmuck kaufen mehr Wert auf dessen Wertbeständigkeit. Da Schmuck jedoch im Gegensatz zu Goldmünzen oder Goldbarren mehr von der Qualität der Verarbeitung als vom Goldgehalt lebt, gilt es, auf andere Dinge Rücksicht zu nehmen. Ist der Goldschmuck nur in limitierter Auflage produziert worden? Stammt das Design von einer bekannten Künstlerin, von einem weltbekannten Juwelier? Oder handelt es sich um eine relativ billige Massenware? Sollte sich die ewige Liebe als Irrtum herausstellen oder keine besondere Verarbeitung vorliegen, ist bei einem zukünftigen Verkauf mit einen nicht unbeachtlichen Wertverlust zu rechnen. Goldschmuck kaufen ist also eine gar nicht so einfache Angelegenheit.

Nicht alleine am Gold hängt der Wert

Viele Ringe oder Halsketten bestehen jedoch nicht nur aus Gold. Vielfach sind auch Edelsteine in dem Kunstwerk verarbeitet. Dies hat zwar den arbeitsintensiven Herstellungsprozess verteuert, doch wie sieht es bei einem Verkauf aus? Ist das Auktionshaus oder der Goldhändler auch an dem Diamanten oder dem Rubin interessiert? Oder wird bei einem Verkauf des Verlobungsringes für den funkelnden Saphir nur ein unbedeutender Betrag gezahlt?

Goldschmuck kaufen – Angebote einholen lohnt sich

Das Angebot an Goldschmuck, das man auf den Märkten vorfindet ist kaum überschaubar. Handelt es sich nicht um einen spontanen Kauf – etwa weil einem die Traumfrau endlich über den Weg gelaufen ist und der Kauf des Verlobungsringes einfach nicht mehr warten kann – sollte der Kauf gut geplant sein. In teueren Einkaufsstraßen wird für ein Schmuckstück naturgemäß mehr verlangt. Abseits der Stadtzentren hingegen sind beim Kauf oft beachtliche Ermäßigungen erhältlich. Doch auch hier ist Vorsicht angebracht. Goldschmuck kaufen – wer denkt nicht daran wenn er im Ausland ist. Oft ist dort auch die steuerliche Belastung geringer. Doch Achtung! Zu beherzigen ist, dass bei der Einfuhr Zollfreigrenzen zu beachten sind und auch eventuell Einfuhrsteuern oder andere Abgaben zu entrichten sind.

Goldschmuck verkaufen

Die Preise für Gold, Silber und andere Edelmetalle befinden sich seit geraumer Zeit auf einem Höchststand. Da kommt einem die alte Goldkette, die heute aus modischen Gesichtspunkten keiner mehr tragen würde, gerade recht, um die Haushaltskasse aufzubessern. Doch wer Schmuck verkaufen will, sollte nicht blindlings den zahllosen Händlern und Ankäufern vertrauen, sondern sich vor dem Verkauf eingehend mit der Materie beschäftigen.

Goldschmuck verkaufen – auf die Legierung kommt es an

Entscheidend für den erzielbaren Preis ist die Legierung. Gerade wer Goldschmuck verkaufen will, muss sich darüber im Klaren sein, dass hier kein Feingold zum Einsatz kommt. Stattdessen wird oft 333er, 585er oder 750er Gold für die Herstellung von Goldschmuck verwendet. Das heißt, dass in 1.000 Teilen nur 333, 585 oder 750 Teile reines Gold enthalten sind. Deshalb sollte zunächst geprüft werden, wie viel Gold im alten Goldschmuck enthalten ist.

Dafür wird die Kette, der Ring oder das Armband genauer unter die Lupe genommen. Meist sind die Schmuckstücke mit einem Stempel versehen, der die Legierung angibt. Danach muss der Schmuck abgewogen werden. Aus dem Gesamtgewicht lässt sich ermitteln, welcher Feingoldanteil enthalten ist. Diese Grammzahl wird mit dem aktuellen Goldpreis, der im Internet gefunden werden kann, multipliziert. Erst wenn diese Rechnung abgeschlossen ist, kann ein ungefährer Preis beim Goldschmuck Verkaufen ermittelt werden.

Schmuck verkaufen – wo geht es am besten?

Wer nun Goldschmuck verkaufen, Silberschmuck verkaufen oder andere Edelmetalle in Bargeld umwandeln will, der sollte sich auch überlegen, wo er am besten Schmuck verkaufen kann. Hier kommen verschiedene Ansprechpartner in Frage.

Bei den großen Gold- und Silberscheideanstalten lassen sich Gold- und Silberschmuck verkaufen. Hier werden laut Expertenmeinung faire Preise geboten, jedoch muss ebenso mit Abschlägen gerechnet werden, da die verkauften Schmuckstücke erst eingeschmolzen werden müssen, um das Edelmetall zu gewinnen. Zudem lässt sich hier nur Gold- und Silberschmuck verkaufen, wenn größere Mengen zur Verfügung stehen. 50 bis 100 Gramm reines Edelmetall müssen es schon sein, damit die Gold- und Silberscheideanstalten den Schmuck kaufen.

Alternativ zu den Scheideanstalten lässt sich auch beim örtlichen Händler Schmuck verkaufen. Hier sind Juweliere die ersten Ansprechpartner, da sie seriös arbeiten und oft schon seit vielen Jahren am Markt aktiv sind. Beim Prüfen auf den Gehalt der Edelmetalle werden verschiedene Tests durchgeführt, bei denen einem seriösen Juwelier durchaus über die Schulter geschaut werden darf.

Schmuck verkaufen – bitte nicht bei unbekannten Ankäufern

Wer seinen Silberschmuck verkaufen will, wird zudem häufig auf Werbeflyer, Handzettel und Zeitungsannoncen aufmerksam. Da wird schnell mal die Hinterstube der örtlichen Boutique für den Ankauf der Edelmetalle genutzt. Von solchen Angeboten ist allerdings Abstand zu nehmen. Diese Händler agieren oft unseriös und zahlen zu geringe Preise.

Es gilt also grundsätzlich, sich zunächst gründlich zu informieren, welche Preise erzielt werden können. Bei zu hohen oder zu geringen Angeboten seitens der Ankäufer sollte eine Alternative gesucht werden. Grundsätzlich ist es ratsam, sich gleich drei bis vier Angebote einzuholen. Denn den realen Edelmetallpreis kann kein Händler bieten, da er für die Scheidearbeit in der Scheideanstalt ebenso zahlen und das Geschäft vorfinanzieren muss.

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