In Immobilien investieren

Hat der potentielle Erwerber sich dazu entschlossen, dass er eine Immobilie will, geht es darum zu entscheiden, wie hoch der finanzielle Rahmen ist, ob er eine Eigentumswohnung, ein Ein- oder Mehrfamilienhaus will oder vielleicht eine Gewerbeimmobilie benötigt.

Immobilien kaufen – die Möglichkeiten

Das Einfamilienhaus hat den Vorteil, in der Regel viel Raum, z.B. für eine Familie zu bieten, ist aber meist teurer in der Finanzierung als eine Eigentumswohnung. Es dient auch der Altersvorsorge – man ist nicht abhängig von möglicherweise steigenden Mietpreisen. Wenn der Erwerber sich für ein Einfamilienhaus entschieden hat, muss er bedenken, ob er ein bestehendes Haus will oder ein Grundstück kaufen will, auf dem er einen Neubau errichten möchte. Bei einem bestehenden Haus, das erworben werden soll, kann man über Makler oder Privatperson kaufen. Das Zwei- oder Mehrfamilienhaus: Bei einem Zweifamilienhaus, das sich durch getrennte Wohneinheiten auszeichnet, werden die Kauf- und Betriebskosten auf die Parteien nach der Anzahl der erworbenen Quadratmeter aufgeteilt. Bei der Kaufentscheidung über eine Eigentumswohnung sollte bedacht werden, ob Neu- oder Altbau gewünscht wird. Altbauten besitzen häufig keine Lifts, sind billiger, aber oft ist Sanierungsbedarf gegeben, was die Betriebskosten steigen lässt. Die verpflichtend vorgeschriebene Instandhaltungsrücklage der Wohnungseigentumsgemeinschaft sollte deswegen auch auf ihre Höhe überprüft werden.

Wertvolle Hinweise und Tipps

Künftige Eigentümer sollten beachten, wieviel Platz, welche Raumanzahl benötigt wird, wenn die Immobilie zum Beispiel zu Wohn- oder Geschäftszwecken genutzt wird. Außerdem geht es um die Raumaufteilung, in welche Infrastruktur die Immobilie eingebettet ist und ob ein Sanierungsbedarf bei einem bestehenden Haus oder einer Wohnung gegeben ist. Dies erhöht künftige Betriebskosten.

Was empfohlen wird beim Immobilien kaufen, ist dass der künftige Eigentümer für Kreditraten mitsamt der anfallenden Betriebskosten nicht mehr berappen sollte als ein Drittel, maximal aber die Hälfte seines Nettoeinkommens bzw. des Nettohaushaltseinkommens der Familie.

Grundbuchseinsicht und Rechtliches bei der Immobilienfinanzierung

Will jemand Immobilien kaufen, egal ob es ein Grundstück zur Neubauerrichtung, eine Eigentumswohnung oder ein bestehendes Ein- oder Mehrfamilienhaus ist, lohnt sich die Einsichtnahme ins Grundbuch. Es ist beim Immobilien kaufen zu prüfen, wem die Immobilie tatsächlich zusteht, dies ist nur aus dem Grundbuch verlässlich zu ersehen. Der Erwerber muss vom Eigentümer, der tatsächlich im Grundbuch eingetragen ist, die Immobilie kaufen, um selbst alle Rechte an dem Objekt zu erlangen. Auch Pfandrechte und Hypotheken sind eingetragen und schmälern den Wert eines Objekts, wenn jemand Immobilien kaufen will. Aus all diesen Gründen muss das Grundbuch eingesehen werden, bevor der Vertrag über eine Immobilie unterschrieben wird. Im Kaufvertrag über die Immobilie sind die Namen der Vertragspartner, die Liegenschaftsbeschreibung, der Wohnhauszustand (falls es sich um eines handelt oder eine Eigentumswohnung, die sich darin befindet) und zugesagte Eigenschaften der Immobilien aufzuführen. Eine gegebene Lastenfreiheit sollte fixiert werden. Damit der Vertrag über eine Immobilie perfekt wird, reicht es allerdings, dass sich Käufer und Verkäufer über die essentialia negotii, also die wesentlichen Vertragsbestandteile, einig werden. Dies sind in der Regel das Verkaufsobjekt und der entsprechende Preis. Beim Unterzeichnen eines hinreichend bestimmten Angebots durch den Erwerber wird es für den Erwerber ernst – er ist gebunden und muss die gewünschten Immobilien kaufen. Die Unterschrift beim Immobilien kaufen hat natürlich Verbindlichkeit, es gibt nur wenige Ausnahmen, nach dem Konsumentenschutzgesetz etwa, aufgrund derer der Erwerber vom Vertrag zurücktreten kann.

Grundstück

Sicher ist es der Traum vieler Bundesbürger, irgendwann in einem eigenen Heim zu leben. Dies kann dadurch geschehen, dass eine bereits fertige Immobilie gekauft wird. Es kann aber auch durch den Bau eines Eigenheimes eine neue Immobilie geschaffen werden.

Hierbei ist es sicher von Vorteil, dass in diesem Fall ein Haus so gebaut werden kann, dass es ganz auf die zukünftigen Bewohner zugeschnitten ist. Wer ein Haus bauen will, muss auf jeden Fall zunächst ein Baugrundstück kaufen, wenn ein solches nicht bereits im Eigentum des zukünftigen Bauherrn steht. Mit der richtigen Auswahl des Baugrundstücks kann eine gute Grundlage für das spätere Eigenheim geschaffen werden. Es ist fraglich, was zu beachten ist, wenn ein Grundstück gekauft werden soll.

Ein Baugrundstück kaufen – einige wichtige Punkte, die hierbei Beachtung finden sollten

Zunächst ist zu beachten, dass die Lage des Grundstücks so sein sollte, dass sich der zukünftige Hauseigentümer vorstellen kann, dort alleine oder mit der Familie zu wohnen. Nur dann wird es nämlich möglich sein, dass ein Haus vollumfänglich Gefallen findet. Zu einem schönen Haus gehört natürlich auch immer das passende Grundstück. Hierbei stellt sich gleich die Frage, wie groß dieses Grundstück sein sollte. Wer eine Familie oder eventuell Haustiere einplant, sollte auf jeden Fall dafür sorgen, dass das Grundstück eine angemessene Größe hat. So kann sich die Familie später dort nach Herzenslust austoben.

Sehr wichtig ist es natürlich auch, dass der Preis angemessen ist. Wer ein Baugrundstück kaufen will, kann sich hier bei der zuständigen Gemeinde oder dem Landratsamt als Oberbehörde, Richtwerte für erschlossene und unerschlossene Grundstücke besorgen. Es sollte auf keinen Fall so sein, dass der Preis für ein Grundstück diese Richtwerte erheblich übersteigt. Es ist hierbei auch wichtig, ob das Grundstück über einen Immobilienmakler gekauft wird. Dann fallen nämlich zusätzliche Kosten für die Vermittlung an. Wer ein Baugrundstück kaufen will, sollte dies nach Möglichkeit vermeiden.
Das richtige Baugrundstück finanzieren – die Grundlage

Wer ein Baugrundstück kaufen will, sollte auch bedenken, dass manchmal gewisse Vorschriften zu beachten sind. Wenn die Stadtverwaltung oder eine Gemeinde Voreigentümerinnen waren, ist der Kauf des Grundstücks nicht selten mit der Auflage verbunden, innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu bauen. Der Käufer sollte sich dann hinsichtlich seiner Bauabsicht sicher sein. Ebenso sollte es Beachtung finden, dass es in manchen Baugebieten Vorschriften hinsichtlich der Bebauung gibt. Der Interessent, dem eine bestimmte Bauweise gar nicht zusagt, sollte in einem solchen Gebiet kein Grundstück erwerben. Hier können Informationen bei der zuständigen Baubehörde eingeholt werden.

Es ist auf jeden Fall so, dass mit dem Kauf eines Baugrundstücks ein Traum erfüllt werden kann. Hierbei müssen nur einige Regeln beachtet werden. Wenn beim Bau eine gute Finanzierung gewählt wird, können die zu tragenden Raten niedriger als die bisherige Miete sein.

Wohnung

Der Entschluss eine Wohnung zu kaufen stellt einen einschneidenden Schritt im Leben dar, der gut vorbereitet werden muss. Am Anfang steht die Suche nach dem geeigneten Objekt.

Bei der Lage ist zu beachten, welche Bedürfnisse zu erfüllen sind. Vielleicht ist die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ein Thema oder die Erreichbarkeit von Kindergärten und Schulen.

Ist das geeignete Objekt gefunden empfiehlt es sich, das Haus von außen gründlich zu untersuchen auf Risse in der Fassade oder in welchem Zustand das Dach ist. Eine weiterer Faktor ist die Anlage des Grundstücks, des Gartens oder der bauliche Zustand vorhandener Balkone. Ob die Briefkästen leicht zugänglich sind und sich am Abend eine Beleuchtung einschaltet sind ebenfalls Kriterien, die zu beachten sind. Ein Augenmerk ist auf die Isolierung der Außenwände zu legen und ob diese ausreichend ist, damit kein größerer Wärmeverlust entsteht. Das gilt auch für die Fenster und die Wohnungstür. Wegen der Einbruchssicherheit sollten die Fenster und evtl. vorhandene Balkon- oder Terrassentüren abschließbar sein. Am besten ist es, wenn alle Fenster und Außentüren mit Rollläden ausgestattet sind.

Auch von innen muss es stimmen

Alter und Beschaffenheit von Fliesen, Bodenbelägen und Deckenverkleidungen sind auch ein wichtiges Kriterium, um nicht letztendlich auf hohen Renovierungskosten sitzen zu bleiben. Ist eine Einbauküche vorhanden spielt deren Beschaffenheit und die Energieeffizienz der Geräte ebenfalls eine große Rolle. Ratsam ist es, alle Räume auf Merkmale von Feuchtigkeit zu untersuchen um spätere Schimmelbildung zu vermeiden oder Kältebrücken zu erkennen. Alter und Zustand der Heizung, meist in einem Gemeinschaftsraum untergebracht, sollte auch betrachtet werden, damit nicht nach kurzer Zeit bereits hohe Investitionskosten entstehen.

Eine Wohnung kaufen heißt Rücklagen bilden

Abgesehen von den laufenden Zahlungen, die von der Mietwohnung bekannt sind fallen für eine Eigentumswohnung weitere Kosten an. Der Wohnungseigentümer trägt die Verantwortung für Winterdienste, Hausmeisterkosten, zahlt Grundsteuer und Versicherungen wie z.B. Eigentümerhaftpflicht und Gebäudeversicherung. Eigentumswohnungen sind meist Teil einer Eigentümergemeinschaft und es werden Rücklagen gebildet für Renovierungen am Haus, die die Allgemeinheit betreffen. Wichtig ist sich zu informieren, in welcher Höhe bereits Rücklagen gebildet wurden, um spätere, unvorhergesehene Kosten zu vermeiden, wenn die Eigentümergemeinschaft eine Investition beschließt.

Allgemeine Kosten beim Kauf einer Immobilie

Wie bei allen Immobilienkäufen fallen beim Kauf einer Wohnung Nebenkosten an. Der Makler, falls vorhanden, bekommt seine Courtage, Grunderwerbssteuer ist zu entrichten, der Grundbucheintrag verursacht Kosten und auch der Notar verlangt seine Gebühren. Bei der Finanzierung fallen Nebenkosten an, die mit in die Planung einbezogen werden müssen. Es können Wertermittlungsgebühren entstehen und auch Bereitstellungszinsen für den Zeitraum, bis der Kredit abgerufen wird. Wer auf der sicheren Seite sein möchte beim Kauf einer Immobilie kann einen neutralen Gutachter damit beauftragen die Immobilie zu bewerten und auf ihren Zustand hin zu prüfen. Eine Beratung über Fördermöglichkeiten ist anzuraten um Kosten zu sparen.

Will ein Interessent eine Eigentumswohnung kaufen, ist der vorhergehende Blick ins Grundbuch entscheidend: Wem steht die Wohnung wirklich zu? Der Käufer muss vom Eigentümer, der im Grundbuch eingetragen ist, erwerben, damit er selbst alle Rechte an der Immobilie erlangt. Auch Pfandrechte, die eventuell bestehen, sind eingetragen – diese schmälern den Wert der Wohnung, der Erwerber sollte sich darüber einen Einblick verschaffen und ins Grundbuch sehen. Der Kaufvertrag sollte eingehen geprüft werden, bevor der Erwerber diesen unterschreibt.

Im Vertrag haben die Namen der Vertragspartner, die exakte Liegenschaftsbeschreibung, der Zustand des Wohnhauses und zugesagte Eigenschaften der Wohnung enthalten zu sein. Auch eine gegebene Lastenfreiheit sollte schriftlich fixiert werden. Der Vertrag wird dann perfekt, wenn sich der Erwerber und der Verkäufer über die essentialia negotii, die wesentlichen Bestandteile des Vertrages einig sind. In der Regel reichen Kaufobjekt und der entsprechende Preis. Bei der Unterzeichung eines hinreichend bestimmten Anbots wird es für den Käufer, der eine Eigentumswohnung erwerbern will, auf jeden Fall rechtlich ernst. Die Unterschrift hat Verbindlichkeit – es gibt nur ein paar Ausnahmen, welche einen Rücktritt von einem gültigen Vertrag erlauben, zum Beispiel aufgrund des Konsumentenschutzgesetzes.

Ferienwohnung

Eine Ferienwohnung kaufen kann aus mehrerlei Gründen so interessant wie lukrativ sein. In der Ferienwohnung sollen die schönsten Wochen des Jahres verlebt werden können. Sie muss dazu bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Mit dem Ferienwohnung kaufen lässt sich in diesem Fall ein lang ersehnter Wunsch erfüllen.

Als zweites Zuhause besteht jederzeit die Möglichkeit, für ein verlängertes Wochenende, für kürzere oder auch für längere Zeit den Lebensmittelpunkt in die Ferienwohnung zu verlegen. Ein anderer Grund, um eine Ferienwohnung kaufen zu wollen, ist die Investition als eine lukrative Kapitalanlage. Hier geht es darum, dass die Ferienwohnung so oft und so lange wie möglich fremdvermietet wird.

An der Nordsee eine ostfriesische Ferienwohnung kaufen

In vielen Fällen ist die Ferienwohnung, im Gegensatz zu einem Ferienhaus, die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Sie ist dann eine unter mehreren Eigentums- oder Mietwohnungen. In Nordfriesland und Ostfriesland ist es an der Nordseeküste aber auch möglich, dass ein Ferienwohnung kaufen mit einem kleinen Haus gleichzusetzen ist. Die Wohnfläche von Wohnung und Haus ist dann in etwa gleichgroß. Das Besondere daran ist jedoch das alleinige Wohnen und Leben in dem Ferienhaus mit großem Garten, im Gegensatz zu einer Wohnung mit mehreren Mitbewohnern. Ein friesisches Haus als Ferienwohnung kaufen, eingeschossig mit dem typisch langgezogenen Reetdach, ist sowohl auf dem Festland als auf den Inseln vor der Nordseeküste möglich.

Auf dem Bauernhof in Bayern

Wer sich auf dem Lande wohlfühlt, der kann sich auch einen Urlaub auf dem Bauernhof gut vorstellen. Alle Jahreszeiten können hautnah miterlebt und durchlebt werden. Die eigene Ferienwohnung auf einem modernen Bauernhof bietet alles, was zu einem entspannenden und geruhsamen Ferienaufenthalt gehört. Der familiäre Nachwuchs findet Anschluss an die Hoftiere und hat Gefallen daran, dass es mit der Pünktlichkeit im Alltag nicht allzu genau genommen wird. Die bayerische Bergwelt ist geradezu eine Herausforderung für sportliche Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Mountainbike und Klettern.
Ferienwohnung als Kapitalanlage

Um an einem Vermieten der Ferienwohnung zu verdienen, muss sie dauerhaft belegt, also vermietet sein. Der Eigentümer wird schnell zum Unternehmer mit Umsatz und Gewinn. In diesem Falle darf die Ferienwohnung nur sehr begrenzt selbstgenutzt werden. Das kostet Zeit, Manpower und Geld. Dieser Einsatz lohnt sich sowohl materiell als auch ideell nur dann, wenn unterm Strich die Einnahmen höher sind als die Ausgaben. Das ist oftmals nur dann der Fall, wenn die Steuervergünstigungen hinzugerechnet werden. Ein Ferienwohnung kaufen sollte sich aus diesem Grunde auch danach richten, in welcher Urlaubs- oder Ferienregion die besten Voraussetzungen dafür geboten werden. Die Ferienwohnung muss dort sein, wo der Urlauber seine schönsten Tage und Wochen verbringen möchte. Im Übrigen muss dabei auch bedacht werden, dass das steuerpflichtige Einkommen dauerhaft so hoch ist, damit auch tatsächlich Steuern fällig werden. Erst wenn das der Fall ist, handelt es sich um eine echte Steuerersparnis.

Resthof, Bauernhaus oder Bauernhof

Resthof

Eine der interessantesten Immobilien sind der Erwerb eines Resthofes. Der Grund liegt in der günstigen Preisgestaltung im Verhältnis zu anderen Objekten, wie ein Einfamilienhaus oder einer Eigentumswohnung. Zudem kommt die meist attraktive ländliche Lage in Verbindung mit einem großflächigen Grundstück.

Das heißt handwerklich selbst mit anfassen. Viele dieser Höfe werden preiswert angeboten, dafür aber besteht häufig ein erheblicher Renovierungsstau. Hier sind der Fantasie der eigenen Gestaltung wenig Grenzen gesetzt, weil es keine so enge Anbindung an den Nachbarn gibt. Die Bepflanzung und Aufbereitung des Grundstücks ist nicht so sehr an den äußeren Vorgaben der Umgebung gebunden. Natürlich gibt es Auflagen, die zu erfüllen sind. Diese Anordnungen sind häufig weniger streng als in den dichtbewohnten Städten. Abzuklären ist natürlich, inwieweit das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Wer einen Resthof kaufen will kann vielfach berufliche und private Dinge auf eigener Scholle verbinden.

Die Größe der Wohn- als auch der Grundfläche lassen die Einrichtung eines Büros, Werkstattbetriebes oder freiberuflicher künstlerische Tätigkeit zu. Die Innenräume können aufgrund der angrenzenden Nebengebäude sehr schön integriert werden, so dass ein eigenes Wohnflair entsteht. Hier bieten sich die ehemaligen Stallgebäude besonders gut an, da hier das massive Aussenmauerwerk und die belassenen Fenster einen eigenen Charakter bilden.

Es bedeutet viel Eigeninitiative und handwerkliches Geschick. Die Wasser und Strominstallationen, sowie die Wärmeversorgung, sind meist nicht alleine zu schaffen. Hier ist fachliche Hilfe gefragt. Je nach Zustand, sind die Dachabdeckungen mit einer entsprechenden Isolierung zu erneuern. Wenn auf den Innenhöfen teilweise noch alte Pflastersteine liegen bietet sich eine Ergänzung an. Ein solcher Hof oder Einfahrt mit geschmackvollen Leuchten ausgestattet vermittelt einen edlen nostalgischen Blickfang. Wer die Jahreszeiten auf einem ländlichen Hof erlebt spürt, anders als in den Städten, einen direkteren Zugang zur Natur und wird die Kaufentscheidung nicht bereuen. Jeder, der einen Resthof kaufen will, sollte den Markt der Objekte genau beobachten und mehrere Besichtigungen vornehmen, bevor er zuschlägt. Viele Höfe sind heruntergewirtschaftet und liegen nicht immer optimal. Manche sind an größere vorhandene Gebäude angeschlossen und lassen sich von daher nicht gut verändern. Ideal ist ein freistehendes Gemäuer. Durch die Eigenleistungen kann der Erwerb kostengünstig gehalten werden.

Es ist eine Lebensaufgabe, die sich nicht nur an wirtschaftlichen Interessen orientiert sondern die kreativen Momente seines Käufers fördert und zudem eine einzigartige Lebensqualität bietet. Bei den heutigen uniformierten Immobilien bleibt beim „Resthof kaufen“ eine Individualität bestehen, die durch großzügiges Wohnen ergänzt wird.

Wer einen Hof dieser Güte und Lage findet wird sich wohlfühlen und einen Standortwechsel vermutlich nicht mehr anstreben. Die guten Angebote haben allerdings nachgelassen, da es in der Vergangenheit verstärkte Nachfragen nach ländlichen Anwesen gegeben hat sind die Preise erheblich gestiegen. Sogenannte Ringeltauben werden nur noch selten angeboten und wenn zu horrenden Preisen. Eine Suche nach passenden Objekten verlangt Ausdauer und Zeit.

Bauernhaus

Nicht jeder findet Gefallen an moderner Architektur – viele Menschen fasziniert gerade das Alte, denn Bauwerke, die mehrere hundert Jahre alt sind, wirken häufig eine gewisse Faszination auf einige aus.

Das ist auch kein Wunder, denn in der heutigen, schnelllebigen und hektischen Zeit sind Erinnerungen an vergangene Epochen wie ein Zufluchtsort, der Ruhe und Behaglichkeit bietet. Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Menschen, ein altes Bauernhaus zu kaufen, um sich dieses nach ihren Wünschen dekorieren und restaurieren zu können. Dennoch muss vor dem Kauf eines solchen Hauses einiges beachtet werden.

Ein Bauernhaus kaufen – darauf muss man achten

Ein Großteil der Bauernhäuser besitzt bereits eine sehr lange Geschichte, die mehrere Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte zurückreicht. Daher ist der Preis für ein solches Haus meist das kleinere Übel: Die wirklichen Kosten zeigen sich erst dann, wenn das Haus renoviert oder saniert werden muss, damit es voll bewohnbar ist.

Der Kauf eines Bauernhauses sollte aus diesem Grund nur dann erfolgen, wenn man sich darüber im Klaren ist, dass die finanzielle Last nicht ohne ist. Zunächst ist der bauliche Zustand des entsprechenden Objekts entscheidend, ob das Haus für einen selbst überhaupt in Frage kommt. Hat der Vorbesitzer den Bauernhof gepflegt oder eher verkommen lassen? Bringt man selbst nicht genügend Know-How über das Bauwesen mit, so ist es ratsam, zum Kauf einen Fachmann mitzunehmen, der Hilfe leisten und ein objektives Gutachten erstellen kann. Er ist auch dazu in der Lage, eventuelle Schwachstellen oder Mängel am Haus zu entdecken, die man alleine vielleicht gar nicht bemerkt hätte.

Wichtig: Beim Bauernhaus finanzieren auch den Garten und den Denkmalschutz beachten

Ein sehr wichtiger Punkt zum Thema Bauernhaus kaufen ist darüber hinaus ein möglicher Denkmalschutz. Viele Bauernhäuser, die mehrere hundert Jahre alt sind, stehen bereits unter Denkmalschutz und dürfen häufig gar nicht verändert und umgestaltet werden. Ob dies der Fall ist, kann bei der Gemeinde erfragt werden, was unbedingt vor dem Kaufen des Bauernhauses erfolgen sollte.

Wer ein Bauernhaus kaufen möchte, wird schnell feststellen, dass zu den meisten Häusern auch ein recht großes Grundstück gehört. Dieses darf nicht missachtet werden: Sicherlich wirkt viel Platz im ersten Moment verlockend, allerdings erhöht dies auch automatisch die Kosten für den Kauf – und sorgt später für deutlich mehr Aufwand bei der Instandhaltung und der Gartenpflege. Diese ist ebenso mit finanziellen Investitionen verbunden – es ist also nicht nur das Bauernhaus kaufen an sich, das die Kosten ausmacht, sondern es sind auch jede Menge Kleinigkeiten, die schnell eine stattliche Summe ergeben.

Somit ist das Bauernhaus kaufen etwas, das gut überlegt sein möchte, denn hierbei handelt es sich meist um eine Investition fürs Leben, die sich jedoch ganz ohne Zweifel lohnt, wenn man wirklich motiviert ist, das Haus zu pflegen.

Bauernhof

Ein alten Bauernhof kaufen – das klingt für viele ausgesprochen romantisch. Sofort werden die Vorstellungen von urigem Fachwerkbau, dicken Deckenbalken und einem schönen Garten wach. Dieses Ideal aber ist von Bildern geprägt, die auf einem schön sanierten Zustand alter Häuser basieren.

In der Wirklichkeit sieht das sehr viel anders aus. Die Mehrzahl der Bauernhöfe ist eher notdürftig in Schuss gehalten und in der Regel nicht auf dem neuestem energetischen Stand. Das ist natürlich auch kein Wunder, denn sie stehen bereits 100 Jahre und länger, und wurden zu höchst praktischen Zwecken errichtet – jedenfalls nicht um die idyllische Vorstellung „Bauernhof kaufen“ zu bedienen.

Bei einer Baufinanzierung ist die Untersuchung der Bausubstanz das A und O. Interessenten nicht davor, einen Sachverständigen zu Rate zu ziehen. Denn im Laufe der Jahrzehnte leidet das Mauerwerk. Oft ist die Feuchtigkeit aus dem Boden eingedrungen und die freigesetzten Salze zermürben die Festigkeit. Alle Holzteile, insbesondere die Tragekonstruktion des Daches, müssen auf ihre Konsistenz untersucht werden. Ein besonderes Problem sind die Wasserleitungen im Haus – hier kann mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass ein Wechsel der Rohrleitungen ansteht. Die Jahrzehnte des Betriebs führen zu Verkalkungen, und oft genug stellen die alten Bleirohre heute ein Gesundheitsrisiko dar. Dazu kommt, dass die bäuerliche Tradition dem „Selfmade-Prinzip“ folgt, d.h. viele Reparaturen wurden von Laien vorgenommen und immer nur so weit ausgeführt, dass sich die Funktionstüchtigkeit gerade einmal wieder einstellt. Jeder unsanierte Bauernhof kann in Bezug auf den heutigen Wohnkomfort zur „Investitionsfalle“ werden, zumal immer mehrere Gebäude betroffen sind.

Wertbetrachtung

Da die Investitionskosten in der Regel sehr hoch sind, müssen Interessenten, die einen Bauernhof kaufen wollen, auf den Wiederverkaufswert achten. Dieser wird natürlich auch von der Lage bestimmt. Wenn sich das Objekt in einem beliebten Urlaubsgebiet befindet oder eine idyllische Lage in der Nähe einer Großstadt bietet, kann auch schon mal ein höherer Preis gezahlt werden. Für die typischen Bauernhäuser auf dem „flachen Land“ muss der Kaufpreis immer in Relation zur Investition gesehen werden – denn nur durch sie kommt die Wertsteigerung zustande. Einen Bauernhof kaufen bedeutet auch immer Grunderwerb. Es werden Grunderwerbssteuer, Notargebühren, Grundbucheintragungen, evtl. eine Maklerprovision und Kreditkosten fällig. Diese Nebenkosten müssen in Höhe von zehn Prozent des Kaufpreises mit kalkuliert werden.

Im 19. Jahrhundert setzte sich auch auf dem Land die Ziegelbauweise durch – das ist für Interessenten, die einen Bauernhof kaufen wollen, immer noch die praktischere Variante. Denn die Sanierung eines Fachwerkhauses verlangt handwerkliches Spezialwissen und geht in der Regel mit Auflagen der Denkmalpflege einher. Zwar betreffen diese in der Hauptsache nur das äußere Erscheinungsbild, aber das sind Kosten genug. Mit preiswerten Thermo-Plaste-Fenster ist da nichts zu machen und das Dach sollte möglichst mit historisch anmutenden Biberschwanzdachziegeln gedeckt sein. Da die wenigsten Interessenten zu den ausgesprochenen Denkmal-Enthusiasten gehören, sollten sie lieber einen Bauernhof kaufen, der in Ziegelbauweise errichtet wurde. Denn diese Bautechnik entspricht im Wesentlichen noch der heutigen Bauweise.

Haus

Häuser kaufen ist immer eine Investition, selbst wenn sie „nur“ für den Eigenbedarf erworben werden. Denn kein Käufer will „draufzahlen“ und erst recht will jeder Interessent einen Fehlkauf vermeiden.

In diesen Fällen kommt zu den Verlusten beim Wiederverkauf auch noch viel persönlicher Aufwand, der das Leben belastet. Deshalb sind alle Tipps, die sich im Vorfeld eines Immobilienkaufs ergeben, hilfreich. Es gibt z.B. gute Gründe, warum viele das Häuser kaufen von privat bevorzugen. Es lohnt sich, diese Option in die Überlegungen einzubeziehen.

Häuser kaufen von privat – die Vorteil der direkten Verhandlung

Auch wenn Neubau und Fertigteilhäuser boomen – auch die Bestandsbauten haben ihre Vorteile. Der größte ist sicherlich: der Interessent sieht genau, was er bekommt. Die Kaufverhandlungen werden am realen Objekt geführt, nicht nach Planzeichnungen und virtuellen Präsentationen. Mängel, Wertminderungen und Umbaubedarf lassen sich konkret feststellen und in die Verkaufskalkulation einbeziehen. Beim Häuser kaufen von privat handelt es sich naturgemäß immer um Bestandsbauten mit dem Vorteil, dass die Gespräche direkt geführt werden und sich die Angaben des Verkäufers genau überprüfen lassen. In der Konfrontation mit Tatsachen, die das Kaufinteresse beeinträchtigen, beharren die wenigstens Hausbesitzer auf dem veranschlagten Preis; die meisten sind zu finanziellen Zugeständnissen bereit. Dabei muss es sich nicht einmal um sichtbare Wertminderungen handeln – wenn der Kaufinteressent andere Vorstellungen vom Wohnen hat, kann er diese ruhig in das Verkaufsgespräch mit einbringen. Er kann dem Verkäufer so mitteilen, dass der Kaufpreis für ihn indirekt noch erheblich teurer wird, und daher persönliche Limits gesetzt werden müssen. Allein durch die direkte Verhandlung mit dem Besitzer lässt sich der Kaufpreis noch deutlich senken. Privatleute bieten ihre Immobilie ohnehin in der Regel preiswerter an als Makler oder Agenturen. Nicht nur das Wegfallen der Provisionen, sondern auch die eingeschränkte Handlungsfähigkeit des Verkäufers führt dazu, dass Häuser kaufen von privat meist preiswerter ist. Privatleute verfügen nicht über ein Verkaufsnetzwerk, machen weniger Werbung und stehen oft unter Zeitdruck.

Energieeffizienz beachten

Bestandsbauten weisen im Durchschnitt eine viel niedrigere Energieeffizienz als Neubauten auf – auch der Energiepass eines Hauses kann den Verkaufspreis senken. Die Nachrüstung ist jedoch weniger aufwändig, als viele Eigentümer annehmen, und wird zudem noch staatlich gefördert. Die aktuellen Fördermaßnahmen umfassen alles – vom Auswechseln der Fenster über die Dämmung bis hin zum Einsatz von alternativen Energien. Wer die Verkaufsverhandlungen klug führt und anschließend die Unterstützung bei der Sanierung in Anspruch nimmt, kann im Idealfall die gesamten Kosten dafür komplett an den Verkäufer (niedrigerer Kaufpreis) und an den Staat (finanzielle Zuschüsse bzw. teilweiser Tilgungsverzicht bei KfW-Krediten) delegieren. Aber auch, wenn die Kosten nur teilweise gedeckt werden, hat der Käufer mit der energetischen Sanierung ein gutes Geschäft gemacht. Denn die Kosten für den Energiebezug steigen ständig, und können mit effizienten Heizungsanlagen und der Einbeziehung regenerativer Energien entscheidend gesenkt werden. Das erhöht die Attraktivität der Immobilie beim Wiederverkauf oder beim Vermieten ebenso wie bei der Eigennutzung.

Einfamilienhaus

Desweiteren sollte man folgende Punkte beachten auf bzw. in den Preis einfließen lassen: den Zustand der Fenster bzw. Türen und die Gesamtsanierungsbedürftigkeit des Hauses, die Isolierung, den Schornsteinzustand, die Stromverteilung und – verkabelung, die Böden, den Zustand der Hausanschlüsse wie Strom, Wasser, Gas, den Zustand der Heizung und der Fassade.

Wichtig ist es, dass man mit der Raumaufteilung zufrieden ist und im eigenen Sinne nutzen kann. Die Preisvereinbarung ist der nächste Schritt, wenn man das Haus eingeschätzt hat, und sich dafür entschieden hat. Das Verhandeln über den Preis ist üblich. Zu beachten sind dass noch weitere Kosten hinzukommen: Notarkosten zur Überschreibung des Eigentums am Haus machen ein bis zwei Prozent des Kaufpreises aus, die Grunderwerbssteuer 3,5 Prozent des Kaufpreises, in manchen Bundesländern Deutschlands noch mehr, Makler verlangen durchschnittlich 3,5 bis 7 Prozent des Verkaufspreises.
Rechtliches rund ums Einfamilienhaus kaufen

Will man ein Einfamilienhaus oder überhaupt eine Immobilie kaufen, ist der Blick ins Grundbuch vor der Kaufentscheidung wesentlich: Wem steht das Haus tatsächlich zu? Der Interessent muss vom tatsächlichen Eigentümer, der im Grundbuch festgehalten ist, erwerben, um selbst sämtliche Rechte an der Immobilie zu erlangen. Pfandrechte und Hypotheken schmälern den Wert beim Einfamilienhaus kaufen und sind ebenfalls aus dem Grundbuch ersichtlich. Der Kaufvertrag hat eingehend geprüft zu werden, bevor er unterschrieben wird. Die Unterschrift führt nämlich jedenfalls zu einer rechtlichen Bindung des Käufers. Ein Rücktritt ist nur mehr ausnahmsweise, z.B. aufgrund des Konsumentenschutzgesetzes durch den Erwerber möglich. Die gegebene Lastenfreiheit hat schriftlich fixiert zu werden. Damit der Kaufvertrag perfekt ist, reichen die Einigung über Kaufobjekt (hinreichend bestimmt) und Preis. Doch er sollte auch die Vertragspartnernamen, die exakte Liegenschaftsbeschreibung, den Zustand und zugesagte Eigenschaften des Hauses enthalten, damit sich Streitigkeiten im nachhinein vermeiden lassen.

Mehrfamilienhaus

In der heutigen Zeit ist es eher so, dass auf der Bank nur magere Zinsen für angelegtes Geld erwartet werden können. Die Anlage in Aktien erscheint zwar auf den ersten Blick attraktiver, ist aber in den meisten Fällen auch mit sehr hohen Risiken verbunden.

Mehrfamilienhaus kaufen – eine gute Geldanlage schaffen

Manchmal kann es sein, dass das gesamte angelegte Geld nach einiger Zeit quasi verbraucht ist. Es stellt sich die Frage, wie eine gute und sichere Geldanlage gefunden werden kann. In vielen Fällen bieten hier Immobilien eine gute Möglichkeit. Natürlich sollte es sich um solche Immobilien handeln, die auch gut vermietet werden können. Dies ist vor allen Dingen bei dem Erwerb von Mehrfamilienhäusern unbedingt zu beachten. Es stellt sich die Frage, welche Regeln bei dem Erwerb eines Mehrfamilienhauses sonst noch Beachtung finden sollten.
Finanzierung eines Mehrfamilienhauses, eine gute und sichere Sache, wenn einige Punkte beachtet werden

Wer ein Mehrfamilienhaus erwirbt, sollte natürlich zunächst den Preis beachten. Hier können benachbarte Grundstücke nicht selten einen guten Anhaltspunkt geben. Auf keinen Fall sollte es so sein, dass für ein Mehrfamilienhaus ein überhöhter Preis bezahlt wird. Hier können Immobilienmakler eine gute Auskunft erteilen. Es gibt aber auch Richtwerte, die bei der zuständigen Stadtverwaltung oder dem Landratsamt erteilt werden können.

Wer ein Mehrfamilienhaus kaufen will, profitiert natürlich im Moment auch von niedrigen Zinsen. Das Thema „Mehrfamilienhaus kaufen“ sollte aber nicht nur von momentan niedrigen Zinsen abhängen. Vielmehr ist es so, dass die Gesamtumstände passen sollten. Sicher stellt sich die Frage, von welchen Umständen es abhängt, dass ganz beruhigt ein Mehrfamilienhaus gekauft werden kann.

Systematisch vorgehen

Zunächst ist es natürlich auch wichtig, in welcher Lage ein Interessent ein Mehrfamilienhaus kaufen will. In einer guten Wohnlage wird es eher so sein, dass höhere Mieten erzielt werden können. Dann ist es aber auch zu beachten, dass das Haus dort in einem wirklich guten Zustand sein sollte. Die dortigen Mieter sind in den meisten Fällen nämlich mehr oder weniger anspruchsvoll. Es kann sich aber durchaus rechnen, in ein solches Mehrfamilienhaus zu investieren. Die Kosten können in den meisten Fällen sehr gut von der Steuer abgesetzt werden. Dies sollte eben auch Beachtung finden, wenn das Thema „Mehrfamilienhaus kaufen“ in Frage kommen könnte. Hierbei spielt auch der Hintergedanken eine Rolle, dass ein solches Haus in vielen Fällen später mit Gewinn verkauft werden kann.

In einer schlechteren Lage ist es eher so, dass sich die Mieter mit vorhandenen Umständen zufrieden geben. Dann kann es aber ein Problem sein, dass die monatliche Miete regelmäßig gezahlt wird. Diese Sorge wird dem Vermieter zum Beispiel abgenommen, wenn die Miete direkt durch einen sozialen Leistungsträger überwiesen wird. Unter gewissen Umständen kann also auch der Kauf eines solchen Hauses lohnend sein.

Haus am See

Zu den schönsten Anlageobjekten gehört ein Haus am See. Wenn Anleger ein Haus am See kaufen möchten, sind einige Gesichtspunkte hinsichtlich dessen Nutzung zu beachten.

Ein Haus am See kaufen und auf Wegerechte achten

Deutsche Staatsbürger können dank der europaweiten Freizügigkeit in jedem Mitgliedsland der EU und des EWR ein Haus am See kaufen und bewohnen oder vermieten. Hinsichtlich der Privatheit des eigenen Seegrundstücks bestehen in den einzelnen Staaten Unterschiede. Am einfachsten gestaltet sich die Angelegenheit in Skandinavien, Schottland und der Schweiz, wo das Seegrundstück grundsätzlich von jedermann betreten und zum Baden benutzt werden kann, falls das Schwimmen im See nicht aus Naturschutzgründen verboten ist. Dänemark hat zwar kein so umfassendes Jedermannsrecht wie die anderen skandinavischen Staaten und Schottland, das allgemeine Nutzungsrecht für Seegrundstücke gilt dort jedoch ebenfalls. In den meisten anderen Staaten verhält sich das Wegerecht wie in Deutschland. Ein solches gilt, wenn es in das Grundbuch eingetragen wurde, kann aber auch aus übergeordnetem öffentlichen Interesse nachträglich gegen eine Entschädigung behördlich angeordnet werden. Mit einer entsprechenden Anordnung haben Besitzer von Häusern am See zu rechnen, sobald die Gemeinde einen Wanderweg einrichten will. Das bestehende oder zu erwartende Wegerecht muss aber niemanden davon abhalten, ein Haus am See zu kaufen. Schließlich hat kein Badegast einen so kurzen Weg zum See wie der Besitzer eines Seegrundstückes, zudem genießt er den hervorragenden Blick auf den See von seinen Fenstern aus.

Eigennutzung oder als Ferienhaus

Ehe Anleger ein Haus am See kaufen, machen sie sich Gedanken über die geplante Verwendung. In dieser Hinsicht bestehen in Ferienhaussiedlungen oftmals Einschränkungen, indem die Gemeinde das dauerhafte Bewohnen eines dort gelegenen Hauses untersagt und zum Teil auch keine Postzustellung stattfindet. Auf der anderen Seite stellen mit einem Mangel an Mietwohnungen belastete Städte die Vermietung von zum Wohnen geeigneten Häusern als Ferienhäuser unter Genehmigungsvorbehalt. Bei einer ausschließlich geplanten Nutzung des Gebäudes als Wochenendunterkunft und Ferienunterkunft durch den Erwerber oder verwandte und befreundete Personen lässt sich ohne entsprechende Überlegungen ein Haus am See kaufen, denn eine derartige Nutzung kann durch keine Stadt untersagt, wohl aber mit einer Zweitwohnsitzsteuer belegt werden. Wenn das Gebäude der Vermietung als Ferienhaus dienen soll, untersuchen Kaufinteressenten dessen wahrscheinliche Auslastung, ehe sie ein Haus am See kaufen. Idealerweise liegt das Gebäude in einem Ort mit großem kulturellen Angebot, so dass ein Ferienhaus am See auch außerhalb der Sommersaison Gäste findet.

Das Haus am See finanzieren

Nur wenige Haushalte können alleine aus vorhandenem Sparguthaben ein Haus am See kaufen, so dass eine Finanzierung erforderlich wird. Ein guter Immobilienkredit für das Häuschen am See zeichnet sich nicht nur durch einen niedrigen Zinssatz, sondern auch durch eine möglichst lange Zinsbindungsfrist aus. Gerade in Zeiten niedriger Immobilienzinsen ist es sinnvoll, einen geringfügigen Zinszuschlag zu bezahlen und als Gegenleistung eine verlängerte Zinsgarantie zu erhalten.

Ferienhaus

Immer mehr Deutsche wollen ein Ferienhaus kaufen. Der Trend ist seit vier Jahren ungebrochen. Wie eine aktuelle Studie des internationalen Immobilien-Anbieters Engels & Völkers belegt, sind in diesem Zeitraum mehr Ferienwohnungen gekauft worden als in allen Dekaden seit 1960.

Als grundlegende Motivation sehen die Immobilien-Experten den sicheren Anlage-Effekt, aber die Entscheidung ein Ferienhaus kaufen zu wollen, ist auch sehr emotional gefärbt. Für jeden, der ein Ferienhaus kaufen will, ist es deshalb erst einmal sehr wichtig, seine Motivation ernsthaft zu prüfen.

Ein Ferienhaus kaufen und das schöne Erlebnis bewahren?

Den Grundstein für die Idee, ein Ferienhaus kaufen zu wollen, legt meist ein schöner Urlaub. In der Studie von Engels & Völkers wird vermerkt, dass über 50 % der Anleger, die ein Ferienhaus kaufen, die Immobilie in einem Ort erwerben, den sie selbst aus dem Urlaub kennen. Diese Motivation ist ganz offensichtlich mit den angenehmen Erlebnissen der Ferien verbunden. Der Wunsch, zurückzukehren, kann sich jedoch auch an anderen Destinationen einstellen. Ein einmaliges Erlebnis sollte deshalb nie den Ausschlag für eine Kaufentscheidung geben.

Langfristige Standortwahl

Offenbar ist sich aber auch der größte Teil der Urlauber, die dort ein Ferienhaus kaufen, wo sie ihre Ferien verlebt haben, dieser Tatsache bewusst. 54 % von ihnen haben ihren Urlaub durchschnittlich fünf Mal in dieser Destination verbracht. In diesen Fällen ist sicher davon auszugehen, dass die Infrastruktur bekannt, persönliche Beziehungen entstanden und die Vor- und Nachteile des Standorts gegeneinander abgewogen sind. Wenn dann die Entscheidung für das Ferienhaus fällt, ist sie zumindest mit einem hohen individuellen Wert verbunden.

Da immer mehr Interessenten ein Ferienhaus kaufen wollen, sind die Immobilienpreise in den beliebten Urlaubsregionen Deutschlands bereits kräftig gestiegen. Die Nord- und Ostseeküste, die Mecklenburgische Seenplatte, der Schwarzwald und natürlich Bayern vermelden neue Preisdimensionen. Am Tegernsee sind 13.000 Euro pro Quadratmeter keine Seltenheit mehr. Den Rekord hält traditionell die Insel Sylt: 35.000 Euro.

Rentabilität sichern

Natürlich liegen die Kosten andernorts nicht so hoch, aber die Preisentwicklung zeigt, dass ein Ferienhaus kaufen vor allem eine hochwertige Investitionsentscheidung ist. Die Rentabilität spielt eine entscheidende Rolle, soll das Ferienhaus nicht zu einer steten Belastung werden. In der Regel sind sechsstellige Beträge zu finanzieren, die auf Jahrzehnte das Budget beeinträchtigen. Und die Unterkunft für alle folgenden Ferien ist nicht kostenlos, sondern teurer bezahlt als jede Premium-Urlaubsreise.

Knapp 60 % aller Interessenten, die ein Ferienhaus kaufen, verbinden daher die Eigennutzung auch mit der Vermietung. Allerdings kaufen die wenigsten ein Ferienhaus, um es ausschließlich zu vermieten. Dabei ist dieser Aspekt die rentabelste Seite eines Ferienhauses – es sei denn, der Käufer setzt außerdem auf einen schnellen Wertzuwachs in den nächsten 10 Jahren und stößt die Immobilie dann wieder gewinnbringend ab. Die Zeichen dafür stehen ausgesprochen günstig.

Reihenhaus

Stimmen Qualität und Lage, ist ein Reihenhaus ein empfehlenswerter Weg in das eigene Zuhause. Diese Immobilie punktet mit guter Grundstücksausnutzung, positiver Energiebilanz und günstigen Preisen

Reihenhaus kaufen – das sind die Vorteile

Gerade Käufer mit geringem Eigenkapital können von den erschwinglichen Bau- und Unterhaltungskosten gegenüber einem freistehenden Haus profitieren. Zudem kann das Grundstück bis auf den letzten Meter voll ausgenutzt werden. Auf einen kleinen Garten muss dennoch nicht verzichtet werden. Da ein Reihenhaus an zwei Seiten auf der Grenze steht, müssen keine Mindestabstände eingehalten werden. So wird Baugrund gespart und Wohnfläche gewonnen. Durch die Verbesserung des Schallschutzes können es die heutigen, modernen Reihenhäuser mit einem freistehenden Gebäude durchaus aufnehmen. Denn die unerwünschten Geräusche, die häufig von den Nachbarn zu hören waren, sind heute passé. Eine ausreichende Schallisolierung sorgt für Ruhe in den eigenen vier Wänden. Ein Reihenhaus kaufen ist also eine gute Entscheidung und eine sichere Altersvorsorge.

Viele Bauherren entscheiden sich heute für ein Reihenhaus. Besonders junge Familien mit Kindern schätzen die Vorteile eines solchen Hauses. Bekommen sie doch eine vollwertige Immobilie mit Garten zu einem günstigen Preis. Ein Reihenhaus bietet in der Regel mehr Platz als eine Wohnung, die laufenden Kosten sind kalkulierbar und die Nachbarschaft ist bunt gemischt. Kontakte zu den Nachbarn ergeben sich in einer Reihenhaussiedlung fast wie von selbst. Da sich hier gerne Familien mit Kindern ansiedeln, finden sich auch viele Spielkameraden. Zudem werden Reihenhäuser meist stadtnah gebaut. Die Eltern müssen nicht auf das städtische Leben verzichten, auch Kindergarten und Schule liegen meist in der Nähe. Zudem entfallen häufig die Fahrdienste, die Eltern heute für ihre Kinder leisten müssen. Durch die zentrale Lage ist vieles zu Fuß erreichbar. Gute Gründe, sich für ein Reihenhaus zu entscheiden.

Villa

Wer sich eine Villa kaufen möchte, sollte diese Entscheidung besonders gut überdenken, um dabei keinen Fehler zu machen, denn hierbei handelt es sich um eine recht hohe Investition.

Als Erstes ist es besonders wichtig, die eigene finanzielle Lage realistisch zu prüfen und sich demnach auch ein Limit für den Preis für die Villa zu setzen. Anschließend kann damit begonnen werden, sich nach einer Immobilie umzusehen, die im finanziellen Rahmen liegt. Hier sollten möglichst alle Quellen genutzt werden, wie beispielsweise Annoncen in Tageszeitungen oder auch im Internet. Ebenfalls kann es hilfreich sein, einen Makler zu beauftragen, womit zwar Mehrkosten verbunden sind, aber dafür jede Menge Zeitaufwand und Stress entfällt.

Wichtige Tipps zum Thema Villa kaufen – darauf sollte geachtet werden

Bevor eine Besichtigung des entsprechenden Gebäudes stattfindest, sollte in jedem Fall eine Checkliste dafür erstellt werden, damit später an alles Wichtige gedacht wird. Mit ihrer Hilfe kann dann während der Besichtigung Schritt für Schritt geprüft werden, ob das Haus auch wirklich ein Traumhaus ist. So ist beispielsweise nicht nur das Gebäude an sich wichtig – auch die Umgebung spielt eine entscheidende Rolle. Freizeitmöglichkeiten und Verkehrsanbindungen sind besonders für junge Familienmitglieder sehr wichtig. Hier hilft ein Einblick in den Bebauungsplan der Umgebung. Er gibt unter anderem Auskunft darüber, ob sich in der näheren Umgebung Umgehungsstraßen, Wohnparks, Gewerbegebiete oder auch Autobahnanschlüsse befinden – all dies ist relevant für die Zukunft. Und: Keinesfalls vom Verkäufer zum Villa kaufen drängeln lassen, jeder Interessent sollte sich die Zeit für die Besichtigung nehmen, die er benötigt.

Villa kaufen oder nicht – das ist die Frage

Nicht ganz unerheblich ist darüber hinaus ebenso, dass gut überlegt werden soll, ob die Villa wirklich das richtige ist – diese Entscheidung darf auch gerne mehrere Tage dauern, denn nur so können alle Vor- und Nachteile sorgfältig abgewägt werden. Sind Interessenten selbst nicht wirklich erfahren mit Immobilien, so lohnt es sich, einen unabhängigen Gutachter zum Besichtigungstermin mitzubringen. Dieser kann leichter eventuelle Schwachstellen oder bauliche Mängel am Gebäude entdecken. Auch ein Makler kann diesbezüglich eine große Hilfe sein und darüber hinaus weitere relevante Fragen beantworten – wie zum Beispiel zur Finanzierung.

Die Finanzierung selbst sollte der erste Schritt sein, bevor er die Villa kaufen möchte. Hier sollte sich der Käufer unbedingt sicher sein, keine finanziellen Risiken einzugehen, denn häufig wird missachtet, wie teuer eine solch große, oft luxuriöse Immobilie wirklich ist. Mit dem reinen Kauf ist es nämlich meist nicht getan: Wer eine Villa kaufen möchte, muss hier auch die Unterhaltskosten mit einberechnen, auch die Energiekosten sind bei großen Häusern deutlich höher als vergleichsweise bei Mietwohnungen. Wer all dies in die Berechnungen mit einbezieht, kann ruhigen Gewissens eine stilvolle Villa kaufen, in der er sich ganz sicher wohl fühlen wird.

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