Silberbarren kaufen

Silberbarren kaufen

In den letzten Jahren ist der Silberpreis deutlich angestiegen – und die höhere Nachfrage auf der Welt damit ebenso. Aufgrund seiner Wichtigkeit als Edelmetall in Bereichen von Solartechnik über Elektronik bis hin zu Medizin ist Silber wohl auch in den kommenden Jahren noch ein gefragtes Gut.

Auf lange Sicht hin bietet das Edelmetall somit noch eine Menge Potenzial – auch angesichts der stetig wachsenden Bevölkerung auf der Erde. Daher entscheiden sich immer mehr Menschen für das Silberbarren kaufen als sichere Form der Geldanlage.

Silberbarren kaufen – warum lohnt es sich?

Im Vergleich zu Gold ist Silber ein Industriemetall, das derzeit immer wichtiger wird, ständig in Gebrauch ist und damit nach und nach auch knapper wird. Weiterhin wurde es in den letzten Jahrhunderten deutlich häufiger als Geldmittel genutzt als es bei Gold der Fall war – und es war nie verboten. Dank seiner äußerst geringen Wertdichte und der guten Teilbarkeit ist Silber auch im Inflationsfall ein optimales Tauschmittel. Gerade dann, wenn es sich um kleinere Summen, wie im vier- oder fünfstelligen Bereich handelt, macht das Silberbarren kaufen durchaus Sinn. Ein kleiner Nachteil ist jedoch, dass beim Ankauf von Silber eine Mehrwertsteuer anfällt. Wenn sich der Silberpreis jedoch wie erwartet entwickelt, so rentieren sich diese Mehrkosten langfristig in jedem Fall und machen sich für den Käufer doppelt oder sogar dreifach bezahlt.

Tipps für das Silberbarren kaufen

Wer Silberbarren kaufen möchte, sollte vor dem Kauf gut überlegen, welche Stückelung die passende ist. Als Faustregel gilt hier: Je kleiner der Silberbarren, desto höher die Aufschläge für die Prägekosten, die im Verhältnis zum reinen Preis des Edelmetalls stehen. Für die Prägeanstalten macht es technisch kaum einen Unterschied, ob nun große oder kleine Barren produziert werden. Der Käufer allerdings profitiert von kleineren Barren deutlich, da diese sich besser aufteilen lassen – was beispielsweise für die Vererbung sehr hilfreich sein kann. Auch im Falle einer möglichen Krisenvorsorge erlauben kleinere Barren mehr Flexibilität.

Experten empfehlen aus diesem Grund, eine Stückelung in unterschiedlichen Barrengrößen vorzunehmen und sogar teilweise auch Silbertafeln zu erwerben – steigt dann später der Kurs, so lohnt sich eine Investition in größere Silberbarren von einem, fünf oder auch 15 kg Gewicht. Wer Silberbarren kaufen möchte, sollte darüber hinaus unbedingt beachten, dass diese mehrwertsteuerpflichtig sind. Privatkäufer sollten daher nicht nur Silberbarren kaufen, sondern auch Münzbarren als lukrative Geldanlage in Erwägung ziehen.

Vor dem Kauf muss auch geplant werden, wo die Barren später sicher verwahrt werden sollen. Hier lohnt es sich durchaus, ein Bankschließfach anzumieten oder auch einen Tresor zu erwerben und eine Hausratversicherung abzuschließen – so kann nichts passieren. Am besten lagern lassen sich übrigens geprägte Feinsilber DIN-Barren, die besonders platzsparend untergebracht werden können. Hier fragen Interessierte am besten direkt beim Kauf nach, welche Möglichkeiten es gibt.

Silberbarren verkaufen

Silberbarren gelten schon seit vielen Jahren als intelligente Form der Wertanlage, da Silber bekanntlich ein kostbares Edelmetall ist, das nie verboten war. Doch wie ist am besten vorzugehen, wenn jemand Silberbarren kaufen möchte? Der folgende Artikel gibt hilfreiche Tipps zu diesem Thema.

Silberbarren verkaufen – das ist der richtige Weg

Die meisten, die Silberbarren verkaufen möchten, werden sich wohl zunächst an die Ankaufstelle wenden, von der sie den Barren vorher erworben haben. Dies ist die eine Möglichkeit – alternativ dazu kann auch die nächste Bankfiliale aufgesucht werden. Mittlerweile ist allerdings fast schon am gängigsten, dass das Silberbarren verkaufen über Banken nur dann machbar ist, wenn der Barren zuvor dort gekauft worden ist oder bei der Bank ein Konto besteht. Hier zeigt sich ganz klar, dass immer mehr Banken der Lukrativität von Silberankauf und -verkauf eher skeptisch gegenüber stehen.

Gerade in Zeiten von steigenden Silberpreisen ist das Silberbarren verkaufen natürlich relativ leicht, da die Nachfrage nach dem Edelmetall – vor allem in Barrenform – relativ hoch ist. Sinkt der Silberpreis allerdings, so gestaltet sich auch das Silberbarren verkaufen deutlich komplizierter. Prinzipiell ist es jedoch so, dass Besitzer von Barren bei Edelmetallhändlern meist recht gute Karten haben, weswegen die Sorge, das Silber nicht loszuwerden, eigentlich unbegründet ist. Findet sich trotzdem eine Bank für den Verkauf, so muss darauf geachtet werden, dass das Geld nicht direkt ausbezahlt wird, sondern der Verkäufer meist einige Zeit warten muss, da die Barren zunächst überprüft werden müssen. Dies kann – je nach Bank – bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen, bevor der Wertbetrag dann tatsächlich ausbezahlt wird. Handelt es sich dagegen um einen reinen Edelmetallhändler, wie beispielsweise dem ESG, so können Silberbarren direkt zum aktuellen Tagespreis verkauft werden, ohne dass auf das Geld gewartet werden muss – auch Bankspesen fallen hier logischerweise nicht an.

Darauf sollte beim Silberbarren geachtet werden

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt, der beim Verkauf von Silberbarren eine große Rolle spielt, ist die Registrierung. Meist wird beim Verkauf allein schon aus Sicherheitsgründen ein Identitätsnachweis erfordert, denn Fälschungen gibt es auch bei Edelmetallen genügend. Bei Banken wird in der Regel die Person registriert – was sich einfach gestaltet, sofern ein Konto bei der Filiale eröffnet ist – obwohl der Verkauf und Ankauf von Silberbarren eigentlich bis zu einer Maximalgrenze von 14.999 Euro von der Registrierungspflicht befreit ist. Hier gehen heutzutage viele Banken lieber auf Nummer sicher.

Bei Silbermünzen wird die handelbare Größe immer auf eine Unze gemessen (abgekürzt als oz). Barren werden dagegen in Kilogramm oder auch in Gramm gehandelt. Barren, welche von Prägeanstalten oder speziellen Herstellern angefertigt worden sind, werden in der Regel mit einem Logo versehen. Im Zweifelsfall kann der jeweilige Barren dann meist auch an diese wieder zurückverkauft werden.